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Fachbegriffe F

Facette

Kantenschliff, Abschrägung der Kante. Vornehmlich bei Spiegelglas verwendet.

Facteur Soaire

mittlerer Durchlaßfaktor der Globalstrahlung einer Verglasungseinheit bezogen auf die nicht verglaste Fensterfläche.

Fahrzeugglas

ist der Oberbegriff für die Gruppe der im Fahrzeugbau verwendeten Glasarten, wie z.B. Verbund-Sicherheitsglas und Einscheiben-Sicherheitsglas.

Falzraum

ist der Freiraum zwischen dem Isolierglas und dem umgebenden Flügelmaterial, wird durch Glashalteleisten kaschiert.

Farbgläser

Sind klare oder getrübte Glasarten, welche im Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichtes unterschiedliche spektrale Verteilung der Transmission bzw. der Reflexion aufweisen. Nach der Art der Färbung ergibt sich eine Einteilung in drei Gruppen: a) Färbung durch im Glas gelöste Ionen, b) Färbemittel wirken in molekularer Form, c) Färbung durch kolloide Teilchen.

Farbstrich

Leicht grünliche oder gelbliche Färbung des sonst farblosen Glases, bedingt durch schwankende Menge von Eisenoxiden in den natürlichen Rohstoffen Quarzsand, Dolomit u. a.

Farbwiedergabe - Index R a gem. DIN 6169

Gibt an, welchen Einfluß die spektrale Transmission auf die Farberkennung von Farben in einem Raum verglast mit Sonnenschutzglas hat.

Fassadenrichtlinie

1985 vom Land Hessen herausgegeben, zwischenzeitlich auch andererorts als Entscheidungsbasis zugrunde liegend.

Fensterarten

Drehflügel, Kippflügel, Klappflügel, Schwingflügel und Wendeflügel

Fensterglas

Flachglas, Alkali- Kalkglas, plan und durchsichtig. Es wird maschinell im Ziehverfahren hergestellt, ist gleichmäßig dick und seine beiderseits feuerblanken Oberflächen sind nahezu eben.

Feuerschutz - Verlgasung

Ist jedes geprüfte Glas, welches die Anforderung einer Feuerwiderstandsklasse nach DIN erfüllt.

Feuerwiderstandsklasse F

Zur allgemeinen bauaufsichtlich zugelassenen Verglasung der Feuerwiderstandsklasse F gehören: Gläser der Feuerwiderstandsklasse F samt Rahmenkonstruktion, Befestigung und Dichtungsmaterialien

Feuerwiderstandsklasse G

Brandschutzglas, bauaufsichtlich zugelassen für die Verglasungen feuerwiderstandsfähiger Bauteile nach DIN 4102 Teil 5, die dazu bestimmt sind, entsprechend ihrer Feuerwiderstandsklasse zwar den Flammen-Brandgas-durchtritt, nicht aber den Durchtritt der Wärmestrahlung zu verhindern.

Flächenanschluß

Anschlußart bei der Alarmschleife bei Alarm-Sekurit-Glas oder des Alarmdrahtes bei VSG.

Flachglas

Oberbegriff für alle ebenen und gebogenen Scheiben, farblos, aber auch farbig, wie z. B. mundgeblasenes und gestrecktes oder maschinell hergestelltes Fensterglas, Spiegelglas, Floatglas, Gußglas, Drahtglas, Gartenklarglas, Gartenblankglas, Profilbauglas.

Floatglas

Mit der Entwicklung des Floatglasverfahrens durch den Engländer E. Pilkington (1959) erfuhr die Glasherstellung eine entscheidene Wende. Pilkington leitet die Glasschmelze über ein Bad aus flüssigem Zinn. Dabei schwimmt das flüssige Glas auf dem ideal ebenen Metall. An der Auftrittstelle des Glases hat das Zinnbad eine Temperatur von 1000 ° C und an der Austrittsstelle 600 ° C. Zinn erfüllt als einziges Metall die Anforderung, bei 1000 ° C noch keinen störenden Dampfdruck zu erzeugen und bei 600 ° C bereits flüssig zu sein. Die Floatkammern mit dem Zinnbad sind heute ca. 4 m breit und 60 m lang. Hinter der Floatkammer gelangt das Glasband in einem Kühltunnel.

  1. Gemengeeinfüllung
  2. Das Gemenge wird vollautomatisch gewogen und eingefüllt. Dabei werden pro Tag je nach Wannengröße 300-700 t Grundstoffe eingefüllt.

  3. Schmelzen
  4. Schmelzen des Gemenges in der Wanne Teil A bei einer Temperatur von 1560 ° C. Anschließend ist die Läuterungszone B, die das Glas mit 1100 °C verläßt. In der Schmelzwanne befinden sich ständig bis zu 1900 t Glas.

  5. Floatbad
  6. Das flüssige Glas ergießt sich auf ein Zinnbad mit einer bestimmten Temperatur. Durch Anpassung der Unterfläche an die völlig ebene Oberfläche des Zinnbades und gleichzeitiges Heizen von Oben (Feuerpolitur) ergibt sich planparalleles Glas entsprechend dem Spiegelglas.

  7. Kühlzone
  8. Das Glas wird nach dem Verlassen des Zinnbades sehr langsam und sorgfältig spannungsfrei abgekühlt.

  9. Zuschneiden
  10. Nachdem die Ränder abgeschnitten wurden, wird das Glasband in Bandmaßen von bis zu ca. 6,10 m x 3,35 m geschnitten und dann der weiteren Verarbeitung bzw. dem Versand zugeführt.

Fremdüberwachung

Qualitative Sicherung der Isolierglas-Produktion, z. B. durch Institut für Fenstertechnik, Rosenheim und Materialprüfungsamt Darmstadt.

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